Die Satzung entspricht nicht der neuesten Version. Wir werden dies in Kürze anpassen.


§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

Der Verein führt den Namen Schwallunger Schützenverein e.V.”.

Er wurde am 12. Juni 1996 unter der Nummer 413 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Schmalkalden eingetragen und hat seinen Sitz in Schwallungen. 

Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck

Der Zweck des Vereins ist die Förderung des Behinderten-, Breiten-, Nachwuchs- und Spitzensports und damit verbundenen körperlichen Ertüchtigung sowie Traditionspflege. 

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts “Steuerbegünstigte Zwecke” der Abgabenordnung.

Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Ermöglichung sportlicher Übungen und Leistungen verwirklicht.

§ 3  Mittelverwendung

Der Verein ist selbstlos tätig.

Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden.

Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnissmäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4  Mitgliedschaft

Der Verein kann:

 ° aktive Mitglieder 1

 ° aktive Mitglieder 2

 ° Zweitmitglieder

 ° passive Mitglieder

 ° Ehrenmitglieder

haben.

Vereinsmitglieder können natürliche, volljährige Personen, aber auch juristische Personen werden.

Jugendliche unter 18 Jahre bedürfen der Erlaubnis des gesetzlichen Vertreter.

Stimmberechtigt ist jedes Mitglied.

Über einen schriftlichen Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand.

Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.

Ein Widerspruch gegen diese Entscheidung ist unzulässig.

Ein Wiederholungsantrag ist nach 3 Jahren möglich.

Aktive Mitglieder 1 sind solche, die an der Waffen- und Sachkunde teilnehmen. Waffen erwerben und für die ein Beitrag an den Dachverband abzuführen ist.

Aktive Mitglieder 2 sind solche, die an keiner Waffen- und Sachkunde teilnehmen. Die Waffen erwerben, die keiner Waffenbesitzkarte bedürfen (Luftdruckwaffen bis 7,5 Joule) und für die ein Beitrag an den Dachverband abzuführen ist.

Zweitmitglieder, die aktive Mitglieder sind, die einem anderen Schützenverein angehören und für die ein Beitrag an den Dachverband abzuführen ist.

Passive Mitglieder sind solche, die nicht an der Waffen- und Sachkunde teilnehmen, keine Waffen erwerben und für die kein Beitrag an den Dachverband abzuführen ist.

Zu Ehrenmitgliedern können auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung nur solche Personen ernannt werden, die sich um den Verein besondere Verdienste erworben haben und mindestens 5 Jahre Mitglied des Vereins sind.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod des Mitgliedes, durch freiwilligen Austritt, Ausschluss aus dem Verein oder Verlust der Rechtsfähigkeit der juristischen Person.

Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 3 Monaten zulässig.

Ein Mitglied kann durch Vorstandsbeschluss mit einfacher Mehrheit der anwesenden Vorstandsmitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen oder Satzungsinhalte verstoßen hat, wobei als ein Grund zum Ausschluss auch ein unfaires, unsportliches Verhalten gegenüber anderen Vereinsmitgliedern gilt. Das Mitglied kann zudem auf Vorstandsbeschluss   ausgeschlossen werden, wenn er trotz zweimaliger Mahnung mit der Zahlung des Mitgliedsbeitrages im Rückstand ist.

Vor der Beschlussfassung ist dem Mitglied unter Fristansetzung von Seiten des Vorstandes Gelegenheit zu geben, sich hierzu zu äußern. Der Beschluss über den Ausschluss ist mit Gründen zu versehen und dem auszuschließenden Mitglied durch eingeschriebenen Brief bekanntzumachen.

Gegen den Ausschließungsbeschluss des Vorstandes steht dem Mitglied das Recht der Berufung an die Mitgliederversammlung zu. Die Berufung muß innerhalb von einem Monat ab Zugang des Ausschließungsbeschlusses beim Vorstand schriftlich eingelegt werden. Bei rechtzeitiger Berufung hat der Vorstand innerhalb von zwei Monaten die Mitgliederversammlung zur Entscheidung darüber einzuberufen. Geschieht dies nicht, gilt der Ausschließungsbeschluss als nicht erlassen. Wird Berufung nicht oder nicht rechtzeitig eingelegt, gilt dies als Unterwerfung unter den Ausschließungsbeschluss, so das die Mitgliedschaft als beendet gilt.

 § 6 Mitgliedsbeiträge

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrages und die Fälligkeit werden von der Mitgliederversammlung in der Finanzordnung festgelegt. Ehrenmitglieder sind von der Beitragsplicht befreit, sie haben die gleichen Rechte wie aktive Mitglieder.

§ 7 Organe des Vereins

Vereinsorgane sind:

° der Vorstand

 ° die Mitgliederversammlung

§ 8 Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem

 ° Präsidenten

 ° Vizepräsidenten

 ° Schatzmeister

 ° Schriftführer

 ° Sportwart

 ° Traditionswart

 ° Jugendwart

 2. Vorstand im Sinne des Vereinsgesetzes ist der Präsident und der Vizepräsident. Sie vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.

§ 9 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes

Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen unter anderem die:

° Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung

° Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung

° Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung, Erstellung des Jahresberichtes, Vorlage der Jahresplanung

° Beschlussfassung über Aufnahmeanträge, Ausschluss von Mitgliedern

§ 10 Wahl, Wahl des Vorstandes

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder   können alle Mitglieder des Vereins werden, die das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von 5 Jahren gewählt. Der Vorstand bleibt bis zu seiner Neuwahl im Amt.

Bei vorzeitigem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes ist von der Mitgliederversammlung ein neues Mitglied zu kooptieren.

Mit der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand. Der Ablauf der Wahl ist in der Wahlordnung des “Schwallunger Schützenverein e. V.” festgelegt.

§ 11 Vorstandsitzungen

Vorstandsitzungen finden in regelmäßigen Zeitabständen oder bei Bedarf statt und werden vom Präsidenten oder Vizepräsidenten einberufen. Der Vorstand beschließt in den Sitzungen. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.

Der Vorstand beschließt, wenn mindestens 4 Vereinsmitglieder, einschließlich des Präsidenten oder des Vizepräsidenten, anwesend sind. Der Vorstand entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmgleichheit entscheidet die Stimme des Präsidenten, bei dessen Abwesenheit die des Vizepräsidenten.

§ 12 Mitgliederversammlung

In der Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Die Übertragung der Ausübung des Stimmrechts auf andere Mitglieder ist mit einer Stimme zulässig. Die Stimmübertragung muß schriftlich vorliegen.

Die Mitgliederversammlung ist unter anderem für folgende Angelegenheiten zuständig:

1. Wahl, Abberufun und Entlastung des Vorstandes.

2. Beschlussfassung über Änderung der Satzung und über die Vereinsauflösung.

3. Ernennung von besonders verdienstvollen Mitgliedern zu Ehrenmitgliedern.

4. Weiter Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz sich ergeben.

Mindestens einmal im Jahr, möglichst im 1. Quartal, soll eine ordentliche Mitgliederversammlung stattfinden. Sie wird vom Vorstand mit einer Frist  von zwei Wochen unter Angabe der Tagesordnung durch schriftliche Einladung einberufen.

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglid bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich fordert. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekanntzumachen.

Außerordentliche Mitgliederversmmlungen sind auf Anfrage der Mitglieder einzuberufen, wenn 1/3 der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich unter Angabe der Gründe verlangt.

Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen wurde und mindestens 1/3 der Mitglieder anwesend ist. Ist weniger als 1/3 der Mitglieder anwesend, kann eine Mitgliederversammlung einberufen werden, die dann ohne Rücksicht auf die Zahl der anwesenden Mitglieder beschlussfähig ist. In der Einladung ist auf diese erleichternde Bedingung hinzuweisen.

Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Satzungsänderungen und Beschlüsse über die Vereinsauflösung bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Hierbei kommt es auf die abgegebenen gültigen Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als Gegenstimme.

§ 13 Protokollierung

Über den Verlauf der Vorstandssitzung und der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll zu fertigen, das von dem Versammlungsleiter und dem Schriftführer (Protokollführer) zu unterzeichnen ist.

§ 14 Revisionskommission

Die drei Mitglieder der Revisionskommission, die in der ordentlichen Mitgliederversammlung für die Dauer von 5 Jahren gewählt wurden, überwachen die   Kassengeschäfte und Kontenbewegungen des Vereins. Die Überprüfung hat mindestens einmal im Jahr zu erfolgen. Über das Ergebnis ist in der Jahreshauptversammlung zu berichten.

Ein Vorstandsmitglied kann nicht Mitglied der Revisionskommission sein. Die Wiederwahl ist zulässig.

§ 15 Haftung

Der Verein haftet mit seinem Vermögen. Die Mitglieder des Vereins haften nicht mit ihrem persönlichen Eigentum für Ansprüche gegen den Verein. Mitglieder, die ihre Befugnisse überschreiten, sind der Vereinigung für einen dadurch entstandenen Schaden verantwortlich. Für Kassen- und Kontenbewegungen entsprechend der Finanzordnung ist der Schatzmeister persönlich haftbar.

§16 Auflösung des Vereins

1. Die Vereinigung kann sich durch Beschluss der Mitgliederversammlung auflösen.

2. Die Auflösung des Vereins oder der Wegfall seines bisherigen Zwecks ist nur möglich, wenn 1/3 der Mitglieder dies beantragt und die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 3/4 der erschienen Mitglieder beschließt.

3. Die Auflösung des Vereins oder Wegfall steuerbegünstigter Zwecke, ist das Vermögen durch eine noch zu benennende steuerbegünstigte Körperschaft oder juristischen Person des öffentlichen Rechtes zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden.

Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens und der Benennung einer in Satz 3 genannten Institutionen dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§17 Inkraftreten

Diese Satzung tritt zum 27. Februar 2010 in  Kraft. Gleichzeitig tritt die Satzung vom 24. Juni 1998 außer Kraft. 

Ezell, Steffen                                             Ulrich, Waldemar

Versammlungsleiter